Edelstein

Diamant

"Diamant" stammt vom griechischen Wort "adamas" ab, das so viel wie "unbesiegbar" bedeutet und die besondere Härte dieses Edelsteins betont.

Der Diamant wurde Überlieferungen zufolge bereits seit dem Jahr 800 v. Chr. in Indien abgebaut, 1725 erst entdeckte man Rohedelsteine auch in einer weiteren Quelle: Brasilien. Neue Diamant-Quellen fand man schließlich auch in Russland und Kanada. Gegenwärtig stammen etwa fünfundsechzig Prozent der Diamanten aus afrikanischen Ländern.

Der Diamant besteht aus kristallinem Kohlenstoff. Farbverursachende Spurenelemente können auf Grund der kompakten Atomstruktur nicht in den Edelstein eindringen, doch neben der beliebten weißen Varietät gibt es durchaus auch farbige Diamanten.

Bor, Wasserstoff, Stickstoff oder Anomalien in der der Kristallstruktur rufen die Farben der sogenannten "Fancy-Diamanten" hervor. Natürlich farbige Diamanten kommen in der Natur eher selten vor, viele Exemplare sind farbbehandelt.

Der Diamant ist das härteste bekannte natürlich vorkommende Material überhaupt, er besitzt eine blendende Brillanz, ein fantastisches Feuer  und ein traumhaftes Funkeln.

Diese beliebten Eigenschaften des Diamants kommen vor allem im Brillantschliff zur Geltung. (Die Standardanzahl an Facetten liegt dabei bei 57 oder 58, wenn man die Kalette mitzählt).

Alle wichtigen Eigenschaften eines Diamanten werden in den 4 C´s zusammengefasst:

Das erste C (CARAT-Gewicht):

Das Gewicht eines Diamanten wird in Karat (eng. Carat) ausgedrückt, dabei entspricht 1 Karat, 0,2 Gramm. Ein Karat ist in 100 Punkte aufgeteilt und die Abkürzung lautet "ct".

Somit entspricht z. B. ein Diamant von 50 Punkten einem halben Karat (0,50 ct).

Grundsätzlich gilt, je größer der Diamant desto größer seine Seltenheit.

Das zweite C (Cut-Schliff):

Nicht zu verwechseln mit der Schliffform (Rund,Tropfen,Herz) bezeichnet der Cut (Schliff) die Proportionen, Symmetrie, Polierung und das Finish eines Diamanten. Diese Faktoren sind maßgebend für die Qualität und Endbewertung. Der Schliff wird in erster Linie von der Harmonie zwischen Ober- und Unterteil, Tiefenproportionen sowie Winkelgraden beeinflusst.

Wenn ein Schliff zu flach ist, kann das Licht aus den Seiten austreten und der Stein verliert an Glanz. Wenn der Schliff dagegen zu tief ist, verliert der Diamant das Licht durch das Unterteil und er wirkt stumpf oder dunkel.

Je besser der Schliff desto höher die Brillianz.

Das dritte C (Color-Farbe):

Colour klassifiziert die Farbe, welche zu den fundamentalen Attributen eines Diamanten gehört.

Bei der Farbgraduierung wird eigentlich die Farblosigkeit eines Steins ausgezeichnet, beziehungsweise wie "weiß" er ist. Diamanten werden nach GIA-Standard auf einer Farbskala von D bis Z eingestuft, wobei D die höchste, also farbloseste und damit begehrteste Farbe ist. Nach unten werden die Farben nuancenweise gelblicher bis hin zu braun.

Außergewöhnliche Farben wie beispielsweise rot, blau und pink werden gesondert klassifiziert und gehören zu den Fancy Colored Diamonds (Farbigen Diamanten) und werden somit nicht nach der D bis Z Skala graduiert.

Das vierte C (Clarity-Reinheit)

Diamanten entstehen durch das Spiel gewaltiger Naturkräfte. Unter enorm starker Hitze und hohem Druck wird Kohlenstoff zum Diamanten. Dieser natürliche Prozess führt zu einer Vielzahl an inneren Eigenschaften, die "Einschlüsse" genannt werden.

Die Anzahl, Größe, Farbe, Position, Sichtbarkeit und die Auswirkungen auf das allgemeine Erscheinungsbild des Steines unter 10-facher Vergrößerung sind dabei entscheidend.

Desweiteren gibt es die sogenannten "Äußeren Merkmale" wie zB. Kratzer, Schlagstellen oder Polierstreifen.

 

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Die Expertin für Edelsteine

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Die 27-Jährige Sofia Keles ist eine vom GIA Absolvierte Gemmologin

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