Edelstein

Lexikon

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Spinell

Der Name Spinell stammt entweder aus dem Griechischen ab und bedeutet "Funken, funkeln" oder er könnte vom lateinischen "spina" = Spitze kommen, da der Spinell meistens als Oktaeder kristallisiert, und diese 6 Spitzen hat.

Unter Spinell versteht man in der Mineralogie eine ganze Gruppe ähnlicher Mineralien.

Er wird nicht besonders häufig zu Schmuck verarbeitet, da er in den wirkungsvollen Farben (durchsichtig rot und blau) verhältnismässig selten vorkommt.

Der Spinell wurde erst vor 150 Jahren als selbstständiges Mineral erkannt, vorher zählte er zu den Rubinen.

Er befindet sich oft in magmatischen Gesteinen und Marmoren, meist als Oktaeder, als natürlich eingewachsener, gut ausgebildeter Kristall.

Die Vorkommen der verschiedenfarbigen Spinelle sind im Gebiet Myanmar in Oberbirma und auch in Ceylon (Sri Lanka) bei Ratnapura, Pakistan, Thailand, Tadschikistan, Kanada und USA.

Den Spinell gibt es in fast allen Farben. Er erscheint neben hochattraktiven Rottönen auch in gelb, grün, blau, braun oder auch schwarz.

Die beliebteste Farbe ist ein dem Rubin ähnliches Rot.

Die Farbe ist aufgrund von häufigen Beimischungen von Eisen, Chrom, Zink oder Mangan sehr variabel.

Begehrte, aber leider seltene Schmucksteine sind lupenreine Spinelle.

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Die 27-Jährige Sofia Keles ist eine vom GIA Absolvierte Gemmologin

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