Edelstein

Türkis

Der moderne Name "Türkis" ist gewissermaßen eine Fehlbezeichnung: Als venezianische Händler den Edelstein nach Frankreich brachten, nannte man ihn "pierre turquois" für "Türkischer Stein", obwohl er gar nicht aus der Türkei, sondern aus Persien stammt.

Diesen Namen trägt er jedoch nicht von Anfang an: Im Persischen wird er als "ferozah" bezeichnet, was "siegreich" bedeutet. Bis ins 13. Jh. war in Europa der Name "calläis" für "schöner Stein" gebräuchlich, wahrscheinlich eine Ableitung von den antiken Edelsteinnamen "kalláïnos" (griechisch) bzw. "callaina" (lateinisch). Einige Mineralogen und Autoren vermuten, dass diese Bezeichnungen sich auf unseren heutigen Türkis beziehen, aber diese Auffassung ist nicht unumstritten.

Der Türkis ist hydratisiertes Kupfer-Aluminium-Phosphat. Die blaue bis grünblaue Farbe variiert in ihrer Intensität, wobei ein Himmelblau mit mittlerer Helligkeit und Sättigung historisch als am besten angesehen wird, während grünliche Farbtöne als weniger wertvoll gelten.

Das iranische Nishapar gilt aufgrund seines geschichtsträchtigen Rufs bis heute als einer der besten Türkisfundorte. Weitere Abbaugebiete liegen in den US-Bundesstaaten Arizona und Nevada sowie in China.

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Die 27-Jährige Sofia Keles ist eine vom GIA Absolvierte Gemmologin

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