Edelstein

Edelsteine

Edelsteine sind die reinste und feinste Verdichtung von Mineralien. Kontaktieren sie uns für eine Prüfung Ihrer Edelsteine

Die Kristallisationsvorgänge geschehen unter großer Hitze und hohem Druck. Ein Edelstein ist ein außergewöhnliches Mineral, das von der Natur geschaffen und von Menschen bearbeitet wurde. Damit der Edelstein vollständige Wertschätzung erfahren kann, sind alle Informationen erforderlich.

Diese finden Sie in Ihrem Zertifikat vom Edelsteinprüflabor Berlin.

Ein Zertifikat ist nur nützlich, wenn es detailliert und vertrauenswürdig ist: das EPB Zertifikat genießt aufgrund seiner Objektivität, Vertrauenswürdigkeit und Qualität einen exzellenten Ruf.

Die anonyme Begutachtung der Edelsteine in unserem Labor erfolgt durch mehrere Graduierer unabhängig voneinander und gewährleistet aufgrund dessen (oder auf Grund dessen) strikte Neutralität und Objektivität.

Die Diagnose verschiedener Behandlungsarten zur Veränderung von Reinheits- oder Farbgrades gehören ebenso zu den Voraussetzungen eines leistungsfähigen Prüflabors wie die sichere Identifizierung von Manipulationen und Imitationen.

Das EPB verfügt über modernste Ausstattung an wissenschaftlichen Geräten und Instrumenten, die einer ständigen Qualitätskontrolle nach Internationalem Standard unterliegen.

Die aktive Mitarbeit in internationalen Verbänden und Organisationen sichert uns den neuesten Wissensstand in der Gemmologie.

Die Graduierung im Edelstein Prüflabor Berlin erfolgt nach den international gültigen Richtlinien des IDC - International Diamond Council- und gemäß dem Standard der CIBJO (The World Jewellery Confederation).

Fachkenntnis, Erfahrung und Objektivität sind dabei unser oberstes Gebot.

Edelsteine wurden bereits vor ca. 5.000 Jahren in den Hochkulturen Chinas, Indiens und Babyloniens als Schmuck verwendet und bis heute haben diese edlen Steine ihre Faszination auf Träger und Betrachter beibehalten. Der Begriff Edelstein ist wissenschaftlich nicht exakt definiert. Wir sprechen von Edelsteinen, wenn das (geschliffene/ facettierte) Mineral eine möglichst hohe Transparenz und Reinheit, sowie eine gewisse Seltenheit und daraus resultierend einen entsprechenden Wert aufweist.

Entstehung:

Zahlreiche Edelstein-Mineralien entstehen aus der glühenden und flüssigen Gesteinsschmelze des Erdinneren, dem sogenannten Magma. Abhängig vom Zeitpunkt und Ausmaß der Magma-Abkühlung bilden sich verschiedenste Mineralien. Diamant und Zirkon entstehen bei etwa 1.000 Grad Celsius, Korunde, Topas und Quarze bei ca. 600 Grad sowie Beryll (Smaragd und Aquamarin u.a.) bei etwa 500 Grad.

Durch chemische Reaktionen auf den Kontakt mit Wasser, Kohlendioxid und Sauerstoff entstanden in Nähe der Erdoberfläche neue Mineralien, wie z.B. Malachit.

Einige Mineralien wurden durch tektonische Vorgänge weiter ins Erdinnere zurückgedrängt und durch den dort vorherrschenden Druck, Gase sowie die hohen Temperaturen mit dort bereits vorhandenen Mineralien umgebildet, beispielsweise zu Granat oder Chrysoberyll.

Da diese Entstehungsvorgänge häufig mehrere Edelstein-Mineralien zeitgleich betreffen, spricht man in der Mineralogie von sogenannten Paragenesen. So kann beispielsweise Quarz mit Beryll, Topas und Turmalin auf derselben Stelle entstehen.

Farbgebung:

Bei den meisten Edelsteinen sind Fremdsubstanzen, die oft nur einen Bruchteil der eigentlichen chemischen Formel ausmachen, für die Farbgebung verantwortlich.

Die häufigsten für Farbgebung verantwortlichen Spurenelemente sind: Chrom, Eisen, Kupfer, Nickel, Vanadium, Kobalt und Mangan. Diese Elemente absorbieren gewisse Wellenlängen des weißen Lichts – dadurch entsteht für das menschliche Auge der jeweilige Farbeindruck, basierend auf den 6 Spektralfarben rot, orange, gelb, grün, blau und violett.

Behandlungsmethoden:

Die Internationale Vereinigung für Schmuck, Silberwaren, Diamanten, Perlen und Edelsteine (CIBJO) hat ein Regulativ erarbeitet, das weltweit Gültigkeit hat.

Demnach müssen alle Behandlungen, die einen Edelstein oder Schmuckstein wesentlich verändern, klar deklariert werden.

Ölen/Fetten:

Das Ölen ist eine der ältesten Methoden Steine aufzubessern ist das Ölen, um damit Risse zu überdecken. Der Stein wirkt transparenter und die Farben leuchtender und intensiver.

Wachsen/Paraffinieren:

Auch mit von Wachs oder Paraffin kann man Risse überdecken bzw. den Glanz sowie die Farbe verstärken.

Stabilisieren:

Weiche, poröse oder grobkörnige Schmucksteine werden mit einem Überzug aus Harz behandelt, um sie vor Beschädigungen durch Kratzer und Chemikalien zu bewahren.

Rekonstruktionen:

Rekonstruktionen sind vor allem bei undurchsichtigen Steinen verbreitet. Hierbei werden pulverisiertes Material oder kleine Bruchstücke entweder miteinander verschmolzen oder mit einem passenden Bindemittel verklebt.

Färben:

Schmucksteine mit unerwünschter oder zu blasser Farbe werden mit verschiedenen, meist oberflächlichen, Methoden umgefärbt,

um sie aufzuwerten.

Bedampfen:

Das Bedampfen ist eine recht haltbare und schwer zu erkennende Art des Färbens, die zusätzlich noch einen schillernden Effekt hervorruft.

Hierbei wird das behandelte Mineral mit Metall, meistens Gold, bedampft.

Brennen:

Beim Brennen werden die rohen Edelsteine erhitzt, um Farbe und Transparenz zu verändern. Färbende, metallische Einschlüsse werden dabei oxidiert und Kristallisationsfehler aufgelöst.

Bestrahlen:

Auch das Bestrahlen mit Röntgen- oder Radioaktiven Strahlen dient der Farbveränderung.

Synthese:

Einige können mit Hilfe von Hitze und Druck synthetisch hergestellt werden. Besonders verbreitet sind Synthesen von Mineralien, Rubin, Sapphir, Smaragd oder Opalen.

Imitationen:

Da sich viele Mineralien vor allem in der Farbe sehr ähnlich sehen, werden seltene und damit teure oft durch häufigere und damit billigere Minerale nachgeahmt.

Dublette/Triplette:

Ein Sonderfall der Imitation ist die Dublette bzw. Triplette, die aus zusammengesetzten Schichten von echtem Schmuckstein und Glas, Synthesen oder anderen Festkörpern besteht. Bei Dubletten handelt es sich um eine dünne Schicht des echten Edelsteins, die auf eine Unterlage aus Obsidian oder auch Kunststoff geklebt wird.

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Die 27-Jährige Sofia Keles ist eine vom GIA Absolvierte Gemmologin

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